DAX bleibt in Wartestellung – aber diese Woche gibt es noch einige Indikatoren, die Bewegung auf’s Parkett bringen könnten.
Am Montag ging es leicht bergab, gestern dann etwas hoch und heute wieder etwas runter. Seit dem großen Aufwärtsdrang am 9. August 2016 schwebt der DAX zwischen 10.200 und 10.800 Punkten hin und her; mit einem kleinen Absacker in der ersten Hälfte des Septembers.
Der Grund für das Hin und Her liegt m.E. in den anstehenden Terminen diese Woche. In den USA geht es immernoch um die Frage des Leitzinses. Offenbar werden derzeit auch Bankaktien gekauft, welche weiter steigen sollen, wenn die Zinsen steigen. Das liegt an der besonderen Lage, denn in Zeiten der hohen Zinsen, waren geringe Zinsen mehr Einnahmen für die Banken. Jetzt bedeuten höhere Zinsen, dass die Banken wieder Gewinne machen werden.
Derart gehen also immer Leute davon aus, dass die US-Zinsen steigen werden; was vielleicht an guten US-Unternehmensdaten liegen, die gestern veröffentlicht wurden. Außerdem scheint die Inflation in den USA zu steigen, was ebenfalls ein Indiz für höhere Zinsen sein könnte. Das gilt allerdings für die US-Banken, was die europäischen Banken angeht, muss man zur EZB schauen. Wie lange diese die Differenz der Zinsen zwischen USA und Europa aushält, steht auf einem anderen Blatt. Jedoch, ob der Börsen-Sippenhaft, legen auch die Bank Aktien in Deutschland etwas zu.
Aber die EZB trifft sich morgen und da wird wieder jedes Wort von Mario Draghi auf die Goldwaage gelegt. Wie wird sich die EZB verhalten? Wird das QE Programm erweitert oder bleibt es beim Alten? Im September war die Inflationsrate bei 0,7 Prozent. Draghi hat aber den EU-Wert im Auge und dieser lag im September bei 0,4 Prozent – was rund 0,2 Prozent mehr als im August war. Ob das an der Draghi Politik liegt oder vielmehr durch ein allgemeines Wirtschaftswachstum (vielleicht durch Digitalisierung) liegt, scheint mir fraglich. Jedoch, so denke ich, wird es eine Ausweitung des kritisierten Programms nicht rechtfertigen.
Derzeit bleibt der DAX über 10.600 Punkten, kurz darunter greift wohl eine Unterstützung. Dies könnte einen Ausbruch nach oben bedeuten ermöglichen, so die Glaskugel. Das wird aber wohl von den News abhängen. By the way: Auch DAX Unternehmen, wie Daimler, veröffentlichen diese Woche noch ihre Zahlen.
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