Der Vorfall in dem Zoo die vergangene Woche hat es zwar wieder einmal zum Thema gemacht, doch geht es mir gar nicht um Sicherheit, sondern um das Verhalten gegenüber den Tieren.
Tiere sind im christlichen Glauben dem Menschen genau wie die Erde Untertan. Diesem Konzept folgend, haben die Europäer die Welt kolonialisiert und diese Kolonien ausgebeutet. Die Menschen darin galten uns genauso wenig wie die Natur, die wir zerstörten. Aus jener Zeit stammt unsere Vorstellung eines Zoos.
Wenngleich man damals Zoos eröffnete, um die Tiere zu studieren, so stellte man schnell fest, dass das nicht möglich war. Denn die Tiere starben in Gefangenschaft und außerhalb der gewohnten Umwelt. Die Tiergehege wurden der Öffentlichkeit im 19. Jahrhundert zugänglicher gemacht.
Die Tiere wurden zur Sensation. Und auch wenn es einzelne Tiere zu mehr Aufmerksamkeit und Zuneigung brachten, wie der verstorbene Eisbär Knut, so ist es eben letztlich nicht natürlich. Raubkatzen, die nicht ohne Grund zu den gefährlichsten Jägern gehören, in einem Käfig zu halten, kann nicht gut ausgehen.
Frei nach Adorno: führte der Weg vom Insektenvernichtungsmittel zu Auschwitz. Der Gedanke, es sind ja nur Tiere, brachte viele Menschen dazu, den Finger zu krümmen. Eine Werbekampagne einer Tierschutzvereinigung schockierte die Menschen mit dem Satz: “Aus Sicht der Tiere sind alle Menschen Nazis”.
Auch wenn er provokant ist, liegt ein Stück Wahrheit darin. Dass vegetarische Kulturen beispielsweise friedliebender als carnivore Gesellschaften sind, beschreibt Prof. Eder in seinen Werken.
Wenn man mit Tieren so umgeht, wie geht man mit Menschen um. Aus Büchern wie “Tiere essen” (Affiliate Link) weiß man, dass auch diejenigen, die die Tiere im Schlachthof töten müssen, dies nicht ohne psychische Probleme tun.
Tiere einzusperren, damit sich andere daran ergötzen können, ist doch ebenfalls unmenschlich. Aber ist der Mensch denn menschlich? Ist er natürlich? Ist er nicht eher ein Sozialwesen? Ist er gar ein Tier?!
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